Klima-Glossar
Was ist Wärmewende?
Die Wärmewende ist der Umstieg beim Heizen und Warmwasser von Öl und Gas auf klimafreundliche Wärme aus Wärmepumpen, Wärmenetzen und erneuerbaren Quellen.
Ein großer Teil des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf Raumwärme und Warmwasser. Weil Heizungen viele Jahre laufen, wirken heutige Entscheidungen lange nach. Dämmung senkt den Bedarf, Wärmepumpen und Wärmenetze decken den Rest möglichst erneuerbar.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- Kommunale Wärmeplanung
- Die kommunale Wärmeplanung ist ein Fahrplan einer Stadt, welche Gebiete künftig über Wärmenetze und welche dezentral, etwa mit Wärmepumpen, beheizt werden sollen.
- Wärmepumpe
- Eine Wärmepumpe nutzt Strom, um Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser auf ein Temperaturniveau zu heben, mit dem sich ein Gebäude heizen lässt.
- Fernwärme
- Fernwärme ist Heizwärme, die zentral erzeugt und über ein Rohrnetz mit heißem Wasser zu vielen Gebäuden transportiert wird.
Einordnung: Energie & Wohnen
Zu Hause entsteht ein großer Teil des persönlichen CO₂-Fußabdrucks. Balkonkraftwerk, Photovoltaik, Wärmepumpe und Energieberatung: was in Kölner Mietwohnungen und Eigenheimen möglich ist und wo es offizielle Beratung und Förderung gibt. Zum Thema „Energie & Wohnen“ →
Weitere Begriffe
Kommunale WärmeplanungWärmepumpeFernwärmeDachbegrünungEnergiewendeJahresarbeitszahl (JAZ)Graue EnergieIndividueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
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Stand: 07.11.2026 · Fehler melden