Klima-Glossar
Was regelt das Klimaschutzgesetz?
Das Bundes-Klimaschutzgesetz legt fest, wie stark Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen senken muss: minus 65 Prozent bis 2030 gegenüber 1990 und Treibhausgasneutralität bis 2045.
Das Gesetz wurde 2019 beschlossen und nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2021 verschärft. Die Überarbeitung von 2024 stellte die Überprüfung von festen Jahresmengen je Sektor auf eine sektorübergreifende, mehrjährige Betrachtung um. Ein Expertenrat für Klimafragen prüft die Emissionsdaten jedes Jahr.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- Treibhausgasneutralität
- Treibhausgasneutralität bedeutet ein Gleichgewicht zwischen ausgestoßenen und durch Senken gebundenen Treibhausgasen.
- CO₂-Preis
- Ein CO₂-Preis macht den Ausstoß von Kohlendioxid teurer, damit klimafreundliche Alternativen wirtschaftlich attraktiver werden.
Einordnung: Köln 2035
Der Rat der Stadt Köln hat am 24. Juni 2021 beschlossen, dass die Gesamtstadt bis 2035 klimaneutral werden soll. Was das für Wärme, Strom, Verkehr und Gebäude bedeutet – und wie Köln sich zugleich auf heißere Sommer und Starkregen einstellt. Zum Thema „Köln 2035“ →
Weitere Begriffe
TreibhausgasneutralitätCO₂-PreisEntsiegelungKommunale WärmeplanungKlimaanpassungBürgerbeteiligungSchwammstadtEnergiewende
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden