Klima-Glossar
Was ist Treibhausgasneutralität?
Treibhausgasneutralität bedeutet ein Gleichgewicht zwischen ausgestoßenen und durch Senken gebundenen Treibhausgasen.
Der Begriff ist präziser als „klimaneutral“, weil er sich ausdrücklich auf die Treibhausgasbilanz bezieht. Das deutsche Klimaschutzgesetz verwendet ihn: Deutschland soll bis 2045 treibhausgasneutral werden. Senken sind etwa Wälder, Moore und Böden, künftig auch technische Verfahren.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- Klimaneutral
- Klimaneutral heißt, dass eine Stadt, ein Unternehmen oder ein Produkt unter dem Strich keine zusätzlichen Treibhausgase mehr in die Atmosphäre bringt.
- Netto-Null
- Netto-Null heißt, dass nur noch so viele Treibhausgase ausgestoßen werden, wie gleichzeitig aus der Atmosphäre entfernt werden.
- Klimaschutzgesetz
- Das Bundes-Klimaschutzgesetz legt fest, wie stark Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen senken muss: minus 65 Prozent bis 2030 gegenüber 1990 und Treibhausgasneutralität bis 2045.
Einordnung: Köln 2035
Der Rat der Stadt Köln hat am 24. Juni 2021 beschlossen, dass die Gesamtstadt bis 2035 klimaneutral werden soll. Was das für Wärme, Strom, Verkehr und Gebäude bedeutet – und wie Köln sich zugleich auf heißere Sommer und Starkregen einstellt. Zum Thema „Köln 2035“ →
Weitere Begriffe
KlimaneutralNetto-NullKlimaschutzgesetzKommunale WärmeplanungStarkregenFernwärmeDachbegrünungBürgerbeteiligung
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden