Klima-Glossar
Was ist das Pariser Klimaabkommen?
Das Pariser Klimaabkommen ist der 2015 beschlossene völkerrechtliche Vertrag, mit dem sich fast alle Staaten verpflichten, die Erderwärmung deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.
Jeder Staat legt eigene Klimaschutzbeiträge vor (Nationally Determined Contributions) und soll sie regelmäßig verschärfen. Daneben regelt das Abkommen Anpassung an den Klimawandel und Klimafinanzierung. Es trat 2016 in Kraft und löste in seiner Bedeutung das Kyoto-Protokoll ab.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- 1,5-Grad-Ziel
- Das 1,5-Grad-Ziel ist die im Pariser Abkommen vereinbarte Anstrengung, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen.
- Weltklimarat (IPCC)
- Der Weltklimarat IPCC trägt den Forschungsstand zum Klimawandel zusammen und bewertet ihn in Sachstandsberichten für Politik und Öffentlichkeit.
- Kyoto-Protokoll
- Das Kyoto-Protokoll von 1997 war der erste internationale Vertrag mit verbindlichen Reduktionszielen für Treibhausgase, allerdings nur für Industriestaaten.
Einordnung: Klima verstehen
Bevor man handelt, hilft es zu verstehen, was im Klimasystem passiert: warum CO₂ die Erde erwärmt, was 1,5 Grad bedeuten und wie sich der Klimawandel im Rheinland bemerkbar macht. Zum Thema „Klima verstehen“ →
Weitere Begriffe
1,5-Grad-ZielWeltklimarat (IPCC)Kyoto-ProtokollNetto-NullKohlenstoffkreislaufTreibhauseffektKlimaangstCO₂-Fußabdruck
Auch relevant für
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden