Klima-Glossar
Was ist der CO₂-Fußabdruck?
Der CO₂-Fußabdruck ist die Menge an Treibhausgasen, die eine Person, ein Produkt oder eine Organisation in einem Zeitraum direkt und indirekt verursacht.
Für Personen umfasst er üblicherweise Wohnen und Heizen, Strom, Mobilität, Ernährung, sonstigen Konsum und einen Anteil an öffentlicher Infrastruktur. Die Ergebnisse unterschiedlicher Rechner weichen voneinander ab, weil sie verschiedene Annahmen und Datenquellen verwenden. Sinnvoll ist der Fußabdruck vor allem, um die großen Posten im eigenen Leben zu erkennen, nicht um auf das Kilogramm genau zu bilanzieren.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- CO₂-Äquivalente
- CO₂-Äquivalente rechnen die Wirkung verschiedener Treibhausgase in die Menge CO₂ um, die über einen festgelegten Zeitraum die gleiche Erwärmung verursachen würde.
- Ökologischer Fußabdruck
- Der ökologische Fußabdruck misst, wie viel biologisch produktive Fläche nötig wäre, um den Verbrauch eines Menschen oder Landes dauerhaft zu decken.
- Klimaneutral
- Klimaneutral heißt, dass eine Stadt, ein Unternehmen oder ein Produkt unter dem Strich keine zusätzlichen Treibhausgase mehr in die Atmosphäre bringt.
Einordnung: Konsum & Alltag
Viele kleine Entscheidungen summieren sich. Was beim Essen, Einkaufen und Wegwerfen wirklich zählt, wo man in Köln repariert, tauscht und Lebensmittel rettet – ohne erhobenen Zeigefinger. Zum Thema „Konsum & Alltag“ →
Weitere Begriffe
CO₂-ÄquivalenteÖkologischer FußabdruckKlimaneutralStandby-VerbrauchLebensmittelverschwendungRegional und saisonalErdüberlastungstagGrundlast
Auch relevant für
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden