Klima-Glossar
Was ist der ökologische Fußabdruck?
Der ökologische Fußabdruck misst, wie viel biologisch produktive Fläche nötig wäre, um den Verbrauch eines Menschen oder Landes dauerhaft zu decken.
Anders als der CO₂-Fußabdruck rechnet er in Flächeneinheiten (globale Hektar) und bezieht neben Treibhausgasen auch Acker, Weide, Wald, Fischgründe und bebaute Fläche ein. Daraus wird abgeleitet, wie viele Erden bei gleichem Lebensstil nötig wären. Das Konzept ist anschaulich, vereinfacht aber stark und eignet sich eher für Vergleiche als für genaue Aussagen.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- CO₂-Fußabdruck
- Der CO₂-Fußabdruck ist die Menge an Treibhausgasen, die eine Person, ein Produkt oder eine Organisation in einem Zeitraum direkt und indirekt verursacht.
- Erdüberlastungstag
- Der Erdüberlastungstag markiert den Tag im Jahr, an dem die Menschheit rechnerisch so viele natürliche Ressourcen verbraucht hat, wie die Erde in einem Jahr erneuern kann.
Einordnung: Konsum & Alltag
Viele kleine Entscheidungen summieren sich. Was beim Essen, Einkaufen und Wegwerfen wirklich zählt, wo man in Köln repariert, tauscht und Lebensmittel rettet – ohne erhobenen Zeigefinger. Zum Thema „Konsum & Alltag“ →
Weitere Begriffe
CO₂-FußabdruckErdüberlastungstagLebensmittelverschwendungGraue EnergieUrban GardeningStandby-VerbrauchFoodsharingRepair-Café
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Stand: 07.11.2026 · Fehler melden