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Klima-Glossar

Was ist ein Balkonkraftwerk?

Kurz gesagt

Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Solaranlage mit Wechselrichter, die über eine Steckdose oder eine Energiesteckdose Strom ins Hausnetz einspeist.

Fachlich heißt es Steckersolargerät. Seit dem Solarpaket I dürfen solche Geräte bis 800 VA Wechselrichterleistung und bis 2.000 Wp Modulleistung vereinfacht betrieben werden; angemeldet wird nur im Marktstammdatenregister. Der Strom wird zuerst von den Geräten im Haushalt verbraucht, die gerade laufen; Überschüsse fließen ins Netz, meist ohne Vergütung.

Verwandte Begriffe kurz erklärt

Photovoltaik
Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in Solarzellen direkt in elektrischen Strom um.
Marktstammdatenregister
Das Marktstammdatenregister ist das Online-Register der Bundesnetzagentur, in dem alle Stromerzeugungsanlagen in Deutschland eingetragen werden müssen – auch Balkonkraftwerke.
Eigenverbrauch
Eigenverbrauch ist der Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt verbraucht wird, statt ins Netz zu fließen.

Einordnung: Energie & Wohnen

Zu Hause entsteht ein großer Teil des persönlichen CO₂-Fußabdrucks. Balkonkraftwerk, Photovoltaik, Wärmepumpe und Energieberatung: was in Kölner Mietwohnungen und Eigenheimen möglich ist und wo es offizielle Beratung und Förderung gibt. Zum Thema „Energie & Wohnen“ →

Weitere Begriffe

PhotovoltaikMarktstammdatenregisterEigenverbrauchGebäudeenergiegesetz (GEG)EnergieausweisGraue EnergieIndividueller Sanierungsfahrplan (iSFP)Jahresarbeitszahl (JAZ)

Stand: 07.11.2026 · Fehler melden