Klima-Glossar
Was ist Erderwärmung?
Erderwärmung ist der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur an der Erdoberfläche gegenüber dem vorindustriellen Niveau.
Als Bezugszeitraum dient meist 1850–1900. Weil sich Landflächen schneller erwärmen als Ozeane, liegt die Erwärmung in Deutschland deutlich über dem globalen Mittel. Einzelne Jahre können wegen natürlicher Schwankungen wie El Niño besonders warm oder etwas kühler ausfallen; entscheidend ist der langfristige Trend.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- Klimawandel
- Klimawandel bezeichnet die langfristige Veränderung des Klimas; heute ist damit vor allem die vom Menschen verursachte Erwärmung seit der Industrialisierung gemeint.
- 1,5-Grad-Ziel
- Das 1,5-Grad-Ziel ist die im Pariser Abkommen vereinbarte Anstrengung, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen.
- Kipppunkte
- Kipppunkte sind Schwellen im Klimasystem, ab denen sich ein Teil wie ein Eisschild oder ein Regenwald selbstverstärkend und oft unumkehrbar verändert.
Einordnung: Klima verstehen
Bevor man handelt, hilft es zu verstehen, was im Klimasystem passiert: warum CO₂ die Erde erwärmt, was 1,5 Grad bedeuten und wie sich der Klimawandel im Rheinland bemerkbar macht. Zum Thema „Klima verstehen“ →
Weitere Begriffe
Klimawandel1,5-Grad-ZielKipppunkteErneuerbare EnergienCO₂-SenkeCO₂-FußabdruckMethanMoorschutz
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden