Klima-Glossar
Was ist Kreislaufwirtschaft?
Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, in dem Produkte und Materialien möglichst lange genutzt, repariert, wiederverwendet und am Ende recycelt werden.
Die Abfallhierarchie gibt die Reihenfolge vor: vermeiden, wiederverwenden, recyceln, sonstig verwerten, beseitigen. Je weiter oben eine Maßnahme steht, desto mehr Rohstoffe und Energie spart sie in der Regel. Recycling allein schließt den Kreis nicht, weil Material dabei an Qualität verliert.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- Graue Energie
- Graue Energie ist die Energie, die für Herstellung, Transport, Lagerung und Entsorgung eines Produkts oder Gebäudes aufgewendet wird.
- Repair-Café
- Ein Repair-Café ist ein ehrenamtlich organisiertes Treffen, bei dem Menschen defekte Gegenstände gemeinsam mit Helferinnen und Helfern reparieren.
- Mülltrennung
- Mülltrennung heißt, Abfälle nach Art getrennt zu sammeln, damit Wertstoffe recycelt und Bioabfälle verwertet werden können.
Einordnung: Konsum & Alltag
Viele kleine Entscheidungen summieren sich. Was beim Essen, Einkaufen und Wegwerfen wirklich zählt, wo man in Köln repariert, tauscht und Lebensmittel rettet – ohne erhobenen Zeigefinger. Zum Thema „Konsum & Alltag“ →
Weitere Begriffe
Graue EnergieRepair-CaféMülltrennungGrundlastRegenwassernutzungMethanCO₂-KompensationRegional und saisonal
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden