Klima-Glossar
Was ist Regenwassernutzung?
Regenwassernutzung heißt, Niederschlag aufzufangen und für Garten, Toilettenspülung oder Waschmaschine zu verwenden, statt ihn in den Kanal zu leiten.
Die einfachste Form ist die Regentonne am Fallrohr, aufwendiger sind Zisternen mit Pumpe und getrenntem Leitungsnetz. Für die Nutzung im Haus gelten technische Regeln, damit Trinkwasser- und Regenwassernetz nie verbunden werden. Gespeichertes Regenwasser entlastet bei Starkregen die Kanalisation und hilft Pflanzen durch Trockenphasen.
Verwandte Begriffe kurz erklärt
- Schwammstadt
- Die Schwammstadt ist ein Planungsprinzip, bei dem Regenwasser vor Ort gespeichert, versickert und verdunstet wird, statt es schnell in die Kanalisation abzuleiten.
- Starkregen
- Starkregen ist Niederschlag, der in kurzer Zeit in so großer Menge fällt, dass Kanalisation und Boden ihn nicht aufnehmen können.
- Entsiegelung
- Entsiegelung heißt, Asphalt, Beton oder Pflaster zu entfernen, damit der Boden wieder Wasser aufnehmen und Pflanzen tragen kann.
Einordnung: Köln 2035
Der Rat der Stadt Köln hat am 24. Juni 2021 beschlossen, dass die Gesamtstadt bis 2035 klimaneutral werden soll. Was das für Wärme, Strom, Verkehr und Gebäude bedeutet – und wie Köln sich zugleich auf heißere Sommer und Starkregen einstellt. Zum Thema „Köln 2035“ →
Weitere Begriffe
SchwammstadtStarkregenEntsiegelungCO₂-PreisNetto-NullKlimafolgenPariser KlimaabkommenKlimaschutzgesetz
Auch relevant für
Stand: 07.11.2026 · Fehler melden